Texte

"Die Initiative "Wider die Gewalt" ist ein Projekt, das in sehr engagierter und zielstrebiger Weise Umdenken und Nachdenken fordert und fördert."
Bundespräsident Dr. Heinz Fischer

"Seien wir realistisch, fordern wir das Unmögliche - eine gewaltfreie Gesellschaft! Damit das Unmögliche möglich wird, braucht es Menschen, die sich ungeteilt und vorbehaltlos für das Menscherecht und die Menschenwürde einsetzen. Dann wird das Unmögliche möglich, dann besiegt die Toleranz das Vorurteil, dann weicht die arrogante Ignoranz  der Wertschätzung. Dann wird aus der Faust ein Händereichen.
Es ist eine bedenkliche Realität, dass Worten der Gewalt irgendwann auch Gewalttaten folgen. Uns gegen diese Alltagsgewalt inmitten einer scheinbar kultivierten Demokratie zu engagieren, Opfern zu helfen und Bewusstsein zu schaffen für eine gewaltfreiere Welt und für eine Kultur des Umgangs, die von Toleranz und Weltoffenheit geprägt ist, ist unser Ziel und Motivation zugleich. Die Kooperation von "Wider die Gewalt" mit der  Künstlerinitiative "den blick öffnen"entspricht unserer Philosophie der Bewusstseinsarbeit:
vorleben statt belehren,
aufzeigen statt tabuisieren,
sichtbar machen statt verdecken.
Unser Tun ist zutiefst  von der Überzeugung geprägt , dass  die Qualität einer Demokratie an der Freiheit der Kunst und an ihrem Umgang mit den Menschen gemessen wird, die im Schatten des satten Wohlstandes leben müssen."
Melitta C. Trunk,  Vorsitzende der überparteilichen Vereins "Wider die Gewalt"

Kunst bedeutet immer den Blick öffnen, den Horizont erweitern.
Sie ermöglicht, wenn man bereit ist sich darauf einzulassen, Einsichten und Ausblicke, nicht nur auf das vermeintlich „Schöne“, sondern auch auf das subjektiv und objektiv  „Wahre“. Sie kann sensibilisieren, erfreuen und erschrecken, Themen forcieren, provozieren und kalmieren, in welcher Form und Sprache sie dem Betrachter auch immer entgegentritt.
Sie hat das Potential unsere Wahrnehmung zu schärfen und sie zu fokussieren, ganz  besonders dann, wenn sie sich Themen widmet, die allzu leicht unter den dicken Teppich einer Wohlstandsgesellschaft gekehrt werden können.
Damit wird zeitgenössische Kunst auch Prävention gegen „Dumpfheit"!
Mag. Ulli Sturm / Kunstbüro

„Kunst ist nicht Geschäft, sondern Freiheit der Seele, Freiheit des Raumes, Freiheit des Geistes und es ist sehr wichtig, dass wir uns das erhalten...!“
Hans Staudacher / Künstler

"Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf ein sicheres und gewaltfreies Leben!"
Bundesministerin Dr. Claudia Schmied

"Jede Form der Gewalttätigkeit hat eine Ursache, die in der Persönlichkeit zu suchen ist. Nur das Erkennen und Verstehen der Ursachen kann Gewalt verhindern. In einer so rasend schnell gewordenen Zeit, in der wir uns alle täglich überfordern, ist die Besinnung auf Menschlichkeit das oberste Gebot."
Josef Ernst Köpplinger / Intendant Stadttheater Klagenfurt

„Gewalt erzeugt wieder Gewalt. Intoleranz wieder Intoleranz. Hinschauen und Probleme aufarbeiten kann diese Spirale durchbrechen. “Wider die Gewalt” ist seit Jahren schon ein wichtiges Instrument solche Missstände aufzuzeigen und auch zu helfen.“
Alfons Haider / Schauspieler

"Wenn die Menschlichkeit zerstört wird, gibt es keine Kunst mehr" (B. Brecht) davon bin ich zutiefst überzeugt und daher engagieren wir uns gemeinsam für die Kunst und die Gewaltfreiheit der Menschlichkeit.
Vizebürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz

Hinschauen nicht wegschauen!
Agieren nicht reagieren!
Zivilcourage - ein Fremdwort?!
Mag. Marion Kugi / Geschäftsführerin Verein “Wider die Gewalt”

„Den Blick öffnen.“ Schon der Titel dieses Projekts drückt aus worum es geht: Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen ist Gewalt gegenüber den schwächsten Gliedern unserer Gesellschaft. Jenen, die den Schutz am meisten bedürfen. „Den Blick öffnen.“ Denn auch wer wegschaut macht sich schuldig. 
Mag. Claudia Bandion-Ortner / Bundesministerin für Justiz